Mittwoch, 30. Mai 2012

Shop-Betreiber neue Vorschriften

Ab dem 1. August 2012 müssen Shop-Betreiber neue Vorschriften beachten. Die Bundesregierung möchte damit Verbraucher vor Kostenfallen bewahren.

Kostenfallen im Internet haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Über 20.000 Verbraucher haben sich bei den Verbraucherzentralen über Online-Fallen beschwert. Mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes müssen Bestellvorgänge und Bestellformulare im Onlinehandel auf den aktuellen Stand gebracht werden. Der neue Bestell-Button muss unter anderem mit der Aufschrift „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer entsprechend eindeutigen Formulierung versehen sein.

InfoBox

Dienstag, 29. Mai 2012

Wenn während der Fahrt das Handy klingelt

Ein Fahrzeugführer, der während der Fahrt ein Mobiltelefon in die Hand nimmt, darf grundsätzlich mit einem Bußgeld bestraft werden. Das gilt selbst dann, wenn er lediglich einen ankommenden Anruf wegdrücken wollte, um nicht vom Verkehrsgeschehen abgelenkt zu werden, so das Oberlandesgericht Köln in einem Beschluss vom 9. Februar 2012 (Az.: III-1 RBs 39/12).

Der Kläger war von der Polizei dabei beobachtet worden, wie er als Autofahrer während der Fahrt sein Mobiltelefon in der linken Hand hielt und mit seinem Daumen eine Taste betätigte. Er sollte daher „wegen fahrlässigen Benutzens eines Mobiltelefons während der Fahrt“ eine Geldbuße in Höhe von 50 Euro bezahlen.

Eindeutige Regel

Doch das wollte der Mann nicht akzeptieren. Nachdem sein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid erfolglos geblieben war, zog er vor Gericht. Dort behauptete er, dass er das Telefon nicht verbotswidrig genutzt habe. Er habe vielmehr einen ankommenden Anruf wegdrücken wollen, um durch den Rufton nicht vom Verkehrsgeschehen abgelenkt zu werden. Durch seine Handlung habe er folglich das Gegenteil einer verbotenen Nutzung bezweckt.

Doch das konnte die Richter des Kölner Oberlandesgerichts nicht überzeugen. Sie wiesen die Klage des Autofahrers als unbegründet zurück.

Gerät nicht in die Hand nehmen

Nach Ansicht des Gerichts ist es unerheblich, aus welchem Grund ein Fahrzeugführer während der Fahrt ein Mobiltelefon in die Hand nimmt. Denn gemäß § 23 Absatz 1a der Straßenverkehrsordnung ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons grundsätzlich untersagt, wenn es dazu in die Hand genommen werden muss.

Diese Regel gilt nur dann nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist. Das war in der zu entscheidenden Sache jedoch nicht der Fall.

Zur Benutzung eines Mobiltelefons gehört es nach Ansicht der Richter auf jeden Fall auch, wenn es zur Beendigung einer Verbindung, oder um es ein- und auszuschalten, in die Hand genommen wird. Auf die Tatsache, dass Autofahrer auch durch zahlreiche andere Handlungen vom Fahrgeschehen abgelenkt werden, die nicht mit einer Strafe bedroht sind, kommt es nach Auffassung des Gerichts nicht an.

Freitag, 25. Mai 2012

Renteninformation

Wer über 27 ist und mindestens fünf Jahre Rentenbeiträge bezahlt hat, bekommt sie einmal jährlich: Die Renteninformation. So soll es möglich sein, sich einen Überblick über die voraussichtliche Rente und den zusätzlichen Bedarf zu verschaffen, der privat abgesichert werden sollte.

1986 warb Norbert Blüm noch mit dem Slogan "Denn eines ist sicher: Die Rente". Das gilt heute nur noch bedingt - denn ob man damit später auch den gewohnten Lebensstil beibehalten kann, ist mehr als fraglich.

Auch deshalb verschickt die Deutsche Rentenversicherung alljährlich die Renteninformation. Sie enthält die individuelle Prognose für die späteren Rentenansprüche, sodass jeder abschätzen kann wie groß die Lücke ist, die zusätzlich noch privat geschlossen werden muss.

Achtung:
Die aufgeführten Beträge sind Bruttobeträge!


Was steht drin? Der Renteninformation sind im Wesentlichen zu entnehmen:

•Versicherungszeiten
•Beginn der so genannten "Regelaltersrente"
•Erwerbsminderung:
Der Betrag, den Sie bekommen würden, wenn Sie nicht mehr arbeiten könnten
•Rentenanwartschaft:
Das würden Sie bekommen, wenn Sie ab sofort nicht mehr arbeiten würden
•errechnete Höhe der Regelaltersrente -
ohne Rentenanpassung und wenn bis zum Eintritt in die Rente weiterhin so viel eingezahlt wird, wie in den letzten fünf Jahren
•Höhe der Regelaltersrente unter Einbeziehung von Rentenanpassungen -
wenn bis zum Eintritt in die Rente weiterhin so viel eingezahlt wird, wie in den letzten fünf Jahren und die Renten jährlich um 1 bzw. um 2 Prozent steigen würden
•Rentenbeiträge:
Summe der bisher selbst bzw. vom Arbeitgeber oder öffentlichen Kassen eingezahlten Beiträge
•Entgeltpunkte:
Für jedes Jahr, in dem Sie so viel verdient haben, wie der Durchschnitt aller Arbeitnehmer, bekommen Sie einen Punkt (2012 voraussichtlich 32 446 Euro). War Ihr Verdienst höher oder niedriger, erhalten Sie entsprechend angepasste Entgeltpunkte.
Diese Punkte bilden die Basis der Rentenberechnung


Zusätzlich bekommen Sie mit der ersten Renteninformation, ab dem 42. Lebensjahr alle sechs Jahre, einen Überblick über Ihren Versicherungsverlauf bis zum aktuellen Zeitpunkt.

Kontrollieren Sie unbedingt, ob es in diesem Verlauf Lücken gibt - und ob Sie sie schließen können. Melden Sie solche Fälle möglichst schnell der Deutschen Rentenversicherung.

Renteninformation und Rentenauskunft Ältere Versicherte (ab 55 Jahren) erhalten alle drei Jahre statt der Renteninformation die so genannte Rentenauskunft. Auch der Auskunft lassen sich die persönlichen Rentenansprüche entnehmen.

Darüber hinaus finden Sie hier oft zusätzliche Hinweise - zum Beispiel zu einem vorgezogenen Renteneintritt.

InfoBox

Mittwoch, 23. Mai 2012

Rentner - Wer Steuern zahlen muss und wer nicht

Seit 2005 ist die Besteuerung gesetzlicher Renten neu geregelt. Für den zu besteuernden Rentenanteil gelten dabei Staffelungen von 50 bis 100 Prozent der Brutto-Rente je nach Jahr des Rentenbeginns.  Wer beispielsweise im Januar 2012 erstmals eine gesetzliche Rente bezieht, muss 64 Prozent der Bruttorente versteuern, wer später in Rente geht, zahlt mehr. Was viele nicht wissen: Rentenerhöhungen werden immer zu 100 Prozent besteuert.


Bundesweit werten die Finanzämter nach und nach die Rentendaten bisher noch nicht dort geführter Rentner aus. Im Laufe des Jahres 2012 werden dann diejenigen angeschrieben, bei denen die Finanzverwaltung mit einer Steuernachzahlung rechnen kann. Für viele Rentner stellt sich angesichts dieser Kontrollen die Frage, ob sie eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt abgeben müssen.


Gesetzliche Regelungen zu Besteuerung von Renten
Die seit 2005 geltende Neuregelung der Besteuerung von Renten aus gesetzlichen Versicherungen (Altersrente, Erwerbsunfähigkeitsrente oder Witwenrente bzw. Witwerrente) gilt wie folgt:

Der Besteuerungsanteil für gesetzliche Renten mit Rentenbeginn bis einschließlich 2005 beträgt 50 Prozent der Bruttorente. Bei einem späterem Rentenbeginn steigt dieser Prozentsatz von 2006 bis 2020 jährlich um zwei Prozent. Wer ab Januar 2012 erstmals eine gesetzliche Rente bezieht, muss 64 Prozent seiner Bruttorente versteuern. Dabei gilt der einmal festgelegte Besteuerungsanteil für die gesamte restliche Laufzeit der Rente. - Anders ist es bei Rentenerhöhungen: Diese werden immer grundsätzlich zu 100 Prozent besteuert.

Die wichtige Konsequenz für Rentenbezieher: Durch die jährliche Erhöhung des steuerpflichtigen Rentenanteils und auch durch Rentenerhöhungen sind immer mehr Rentner zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet.


Richtwerte für Steuerfreiheit bei gesetzlichem Rentenbezug
Wer neben der gesetzlichen Rente keine weiteren Einnahmen erzielt, kann sich an nachfolgender Tabelle orientieren:

Liegt die Jahresbruttorente 2011 bezogen auf den dort angegebenen Rentenbeginn unter dem angegebenen Wert, bleibt die Rente steuerfrei und es muss keine Einkommensteuererklärung abgegeben werden. Für Ehepaare gilt der doppelte Betrag.

Hat ein Rentner beispielsweise 2007 das erste Mal eine gesetzliche Rente bezogen und im Jahr 2011 eine Bruttorente von 18.000 Euro erhalten, besteht jedoch Abgabepflicht.

Bei manchen Rentnern immer Pflicht zur Einkommensteuererklärung
Ist die Jahresbruttorente höher, der Ehepartner noch berufstätig oder liegen andere Einkünfte wie Beispielweise aus Vermietung oder Verpachtung vor, muss immer eine Steuererklärung eingereicht werden.


Verspätungszuschläge kosten unnötig Geld
Die VLH empfiehlt allen erklärungspflichtigen Rentnern, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Bei Nichtabgabe kann das Finanzamt die Besteuerungsgrundlage schätzen und auf die so festgesetzte Steuer einen Verspätungszuschlag fordern. Dies muss aber nicht sein. Wer als Rentenbezieher nicht genau weiß, ob er steuerpflichtig ist oder auch, wer eine Steuererklärung abgeben muss, sollte sich bei Fragen beraten lassen. Auskünfte und Beratung gibt es beim zuständigen Finanzamt, bei Steuerberatern oder auch bei Lohnsteuerhilfe-Vereinen.

Dienstag, 22. Mai 2012

Abmahnung Mandanten mal lesen

Filesharing: Anschlussinhaber haftet nicht immer für Verletzung des Ehepartners!

Das OLG Köln, Urteil vom 16.05.2012, Az.: 6 U 239/11 hat entschieden, dass es keine generelle Haftung für Urheberrechtsverletzungen durch den Ehepartner gibt. Die Entscheidung hat für zahlreiche Verfahren zentrale Bedeutung.

In dem zugrunde liegenden Fall wurde über den Internetanschluss an zwei Tagen jeweils ein Computerspiel zum download bereitgehalten.

Die Entscheidung wird vielen weiter helfen,…


Zum Nachlesen


Neues bei der Einkommensteuer im Jahr 2012

Steuer Änderungen  für Arbeitnehmer und Rentner

Mit dem Jahressteuergesetz 2011 startete der deutsche Gesetzgeber einen weiteren Versuch zur Vereinfachung des Steuerdschungels. Ab dem Jahr 2012 stehen damit einige Steuer Änderungen an.


1. Steuererklärungsabgabepflicht
Generell besteht nur eine Abgabepflicht für die Einkommensteuererklärung, wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte - das heißt die Summe der steuerpflichtigen Einkünfte - den Grundfreibetrag von 8.004 Euro bei Alleinstehenden, beziehungsweise 16.008 Euro bei Verheirateten übersteigt.


2. Zweijährige Abgabe der Steuererklärung für Arbeitnehmer und Rentner entfällt
Bundesfinanzminister Schäuble hatte vorgeschlagen, dass Arbeitnehmer und Rentner auf Antrag ihre Steuererklärungen für zwei aufeinander folgende Jahre erst nach Ablauf des zweiten Jahres zusammen abgeben können. Angebliches Ziel war, dass sich der "einfache Bürger" nur alle zwei Jahre mit dem Steuerrecht zu befassen brauche. Der Bundesrat sah darin nur einen geringen Vereinfachungseffekt bei den Bürgern, jedoch Mehrarbeit bei den von den Bundesländern getragenen Finanzämtern. Zudem sei eine "Zwei-Jahres-Erklärung" für die meisten Arbeitnehmer auch nicht attraktiv, weil diese regelmäßig eine zeitnahe Steuerrückzahlung erwarteten. Im Vermittlungsausschuss hat Schäuble nun eingelenkt und die Idee ist erst einmal vom Tisch.


3. Start von ELStAM erneut verschoben
Mit dem Jahreswechsel 2011/2012 sollte die bisherige Papp-Lohnsteuerkarte endgültig durch die elektronische Lohnsteuerkarte ersetzt werden. Dabei sollten die bisherigen "Lohnsteuerabzugsmerkmale" auf einer elektronischen Datenbank gespeichert und auf Knopfdruck durch den Arbeitgeber abrufbar sein. Wie die Finanzverwaltung bekannt gegeben hat, wird das neue Verfahren wegen technischer Probleme erst ab 2012 eingeführt. Daher müssen die "alten" Papp-Lohnsteuerkarten aus 2010 wie schon in 2011 auch, in 2012 weiter verwendet werden.


4. Kindergeld / Kinderfreibetrag - größere steuerliche Entlastung
Der Kinderfreibetrag und der Betreuungsfreibetrag betragen pro Elternteil 2.184 Euro beziehungsweise 1.320 Euro. Somit wächst für Eltern und Elternteile die steuerliche kindbedingte Entlastung. Für volljährige Kinder in Berufsausbildung oder freiwilligem Dienst erhalten die Eltern Kindergeld oder steuerliche Freibeträge bis die Kinder das 25. Lebensjahr erreichen.

Die in der Praxis oftmals zeitaufwendige Ermittlung der eigenen Einkünfte und Bezügen von Kindern entfällt ab dem Jahr 2012. Bisher hatten die Eltern von volljährigen Kindern nur Anspruch auf Kindergeld, wenn die Kinder keine Einkünfte und Bezüge von mehr als 8.004 EUR im Jahr hatten. Ab 2012 entfällt diese Voraussetzung für den Kindergeldbezug.


5. Neuregelung bei den Kinderbetreuungskosten
Mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011 hat der Gesetzgeber die Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten deutlich vereinfacht. Die Kosten sind ab 2012 einheitlich nur noch als Sonderausgaben abzugsfähig. Eine Unterscheidung in erwerbsbedingte und nicht erwerbsbedingte Kosten, wie Sie bis 2011 vorgenommen werden musste, entfällt. An der Höhe der abziehbaren Aufwendungen hat sich allerdings im Vergleich zu den Vorjahren nichts geändert. Wie bisher auch können Eltern 2/3 der Kosten, maximal 4.000 Euro pro Kind und Jahr steuerlich geltend machen. Dies gilt unterschiedslos für alle Kinder bis zum 14. Lebensjahr. Für Kinder, die aufgrund einer vor dem 25. Lebensjahr eingetreten seelischen, geistigen oder körperlichen Behinderung außer Stande sind sich selbst zu unterhalten, gilt die oben genannte Altersgrenze von 14 Jahren allerdings nicht


6. Kindergeld während Freiwilligendiensten bewilligt
Mit Einführung von zwei neuen Freiwilligendiensten im Jahr 2011 (internationaler Jugendfreiwilligendienst zum 01.01.2011 und Bundesfreiwilligendienst zum 01.07.2011) wurde zunächst versäumt gesetzlich zu regeln, ob für die Zeit während der Dienste ein Anspruch auf Kindergeld besteht. Dies hat der Gesetzgeber jetzt nachgeholt und den Kindergeldanspruch für die Zeit der Freiwilligendienste ins Gesetz geschrieben. Damit haben Eltern während der Dienstzeit Anspruch auf alle Kind bedingten steuerlichen Vergünstigungen.


7. Aktuelle Rechtsprechung zur regelmäßigen Arbeitsstätte
Bisher konnten Arbeitnehmer innerhalb desselben Dienstverhältnisses mehrere regelmäßige Arbeitsstätten nebeneinander haben, wenn sie beispielsweise in verschiedenen Filialen des Arbeitgebers eingesetzt wurden. Das hatte zur Folge, dass Fahrten zu sämtlichen Filialen nur mit der Entfernungspauschale abziehbar waren. Nun hat der Bundesfinanzhof aber entschieden, dass bei dauerhaft angelegter Berufstätigkeit in wechselnden Betriebsstätten des Arbeitgebers maximal EINE dieser Arbeitsorte die "regelmäßige" Arbeitsstätte sein kann. Diese eine regelmäßige Arbeitsstätte, die ein Arbeitnehmer höchstens haben kann, liegt an dem Ort, an dem der Arbeitnehmer typischerweise den Schwerpunkt seiner Arbeitsleistung erbringt bzw. zu erbringen hat.

Dies bedeutet, dass nur noch die Fahrten zu der "Schwerpunkt-Filiale" mit der Pendlerpauschale von 30 Cent je Entfernungskilometer anzusetzen sind. Die Fahrten zu den anderen Betriebsstätten können als Dienstreise mit 30 Cent je gefahrenem Kilometer (also mit dem doppelten Wert) steuerlich geltend gemacht werden. Unter Umständen führt diese neue BFH Rechtsprechung sogar dazu, dass bestimmte Arbeitnehmergruppen unter Umständen jetzt gar keine regelmäßige Arbeitsstätte mehr haben. Dies kann vor allem typische Außendienstler, Bauhandwerker, Monteure sowie das Fahrpersonal - jedenfalls im Normalfall - betreffen.


8. Steuerliche Absetzbarkeit von Personenversicherungen / Basisversicherungen
Die Beiträge in eine Basisversicherung wie zum Beispiel die gesetzliche Rentenversicherung oder die "Rürup-Rente" sind nun verbessert mit 74 Prozent, maximal 14.800 Euro abziehbar. Für Verheiratete gilt der doppelte Betrag.

Kranken- und Pflegeversicherung beziehungsweise sonstige Personenversicherungen:
Bereits ab 2010 ist die steuerliche Absetzbarkeit von Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung aufgrund der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts verbessert worden, so dass nun Beiträge zur gesetzlichen und privaten Basiskrankenversicherung sowie zur gesetzlichen Pflegeversicherung in tatsächlicher Höhe als Sonderausgaben abziehbar sind.

Bei sehr niedrigem Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen (zum Beispiel bei freier Heilfürsorge oder Beamten mit hohem Beihilfesatz) können auch sonstige Personenversicherungen bis zu einem Höchstbetrag von 1.900 Euro beziehungsweise 2.800 Euro berücksichtigt werden.

Somit können die Bürger höhere Versicherungsbeiträge als bisher als Sonderausgaben steuerlich absetzen.


9. Einkommensteuer für Rentner
Für Personen, welche ab 2012 die gesetzliche Rente erhalten, beträgt der steuerfreie Anteil 38 Prozent. Damit steigt der steuerpflichtige Anteil auf 64 Prozent (bisher 62 Prozent).


10. Höhere Bemessungsgrenzen
bei der Kranken- und Pflegeversicherung
Die Bemessungsgrenze der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung steigt 2012 um 1.350 Euro auf 45.500 Euro. Bis zu diesen Jahresbruttolöhnen werden Sozialabgaben berechnet.

bei der Arbeitslosen- und Rentenversicherung (West)
Die Grenzen für die Arbeitslosen- und Rentenversicherung betragen weiterhin 57.600 Euro für Beschäftigte in den neuen und jetzt 67.200 Euro anstatt 66.000 Euro (2011) in den alten Bundesländern. Bis zu diesen Jahresbruttolöhnen werden Sozialabgaben berechnet.


11. Steuerliche Abziehbarkeit von Kosten der Erstausbildung
Mit Urteilen vom 17.08.2011 - VI R 38/10 und VI R 7/10 hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass auch Kosten für die berufliche Erstausbildung außerhalb eines Ausbildungsdienstverhältnisses steuerlich als Werbungskosten abzugsfähig sein können, wenn ein hinreichend konkreter Veranlassungszusammenhang mit späteren Einnahmen besteht. Erfreulich ist das Urteil vor allem für Studenten, die Ihre Aufwendungen bisher lediglich im Rahmen der Sonderausgaben geltend machen und damit nicht in zukünftige Jahre vortragen konnten.

Das Bundesfinanzministerium will diese für den Steuerpflichtigen günstige Regelung allerdings nicht über die entschiedenen Fälle hinaus anwenden. Vielmehr hat der Gesetzgeber die steuerliche Abzugsfähigkeit der Erstausbildungskosten rückwirkend ab 2004 abgelehnt. Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe hält dies allerdings für rechtlich fragwürdig und empfiehlt daher allen Betroffenen, die Aufwendungen auch künftig als vorweggenommene Werbungskosten geltend zu machen.


Montag, 21. Mai 2012

Stichtag Steuererklärung 31. Mai

Vielen Steuerzahlern brennt jedes Jahr um dieselbe Zeit ein Termin unter den Nägeln: Bis zum 31. Mai muss ihre Einkommensteuer-Erklärung beim Finanzamt sein. Die meisten Arbeitnehmer und Rentner sind verpflichtet, spätestens zu diesem Stichtag mit dem Finanzamt abzurechnen.

Bei Zeitnot - Abgabetermin verlängern lassen
Wer seine Steuererklärung nicht bis zum 31. Mai, sondern erst danach abgibt, kann vom Finanzamt mit einem Verspätungszuschlag zur Kasse gebeten werden. Soweit muss es aber nicht kommen. Wer es bis zu diesem Termin nicht schafft, sollte vorher beim Finanzamt einen Fristaufschub beantragen. Häufig gewähren die Finanzbeamten eine Verlängerung des Abgabetermins problemlos.

Immer daran denken - Haushaltsnahe Dienstleistungen absetzen
Die Einkommensteuer-Erklärung abzugeben, ist meist eine lohnende Sache. Im Schnitt holen Steuerzahler sich damit über 800 Euro vom Finanzamt zurück. Es gibt etliche Abzüge, die man erst über die jährliche Steuererklärung einlösen kann.

Viele wissen zum Beispiel nicht, dass sie auch Geld für die Nebenkosten ihrer Wohnung zurückbekommen. Ob für den Hausmeister, die Hausreinigung oder die Wartung der Heizungsanlage - solche haushaltsnahen Dienstleistungen bringen Steuerabzug. Genauso zählen die Ausgaben bis zu bestimmten Höchstbeträgen für Handwerker, wenn sie etwas im Haushalt repariert haben.

Ebenfalls Steuer mindernd - Berufskosten - Spenden - Beiträge
Arbeitnehmer erhalten durch beruflich verursachte Kosten Geld zurück, wenn sie 2011 über 1000 Euro betrugen. Viele kommen allein durch die Pendlerpauschale für ihren Weg zur Arbeit über diese Schwelle. Dazu kommen Ausgaben für Arbeitsmittel, Fortbildung oder das Arbeitszimmer. Kirchensteuer, Spenden, Mitgliedsbeiträge für gemeinnützige Vereine, Parteien, Gewerkschaften oder Ähnliches mindern ebenfalls die Steuerlast.

Riester nicht vergessen
Das sollten Riester-Sparer nicht vergessen: Erst über Ausfüllen der Anlage AV zur Steuererklärung wird der Riester-Sonderausgabenabzug geltend gemacht.

Eltern mit Kindern haben Steuervorteile
Auch für Eltern ist die Abrechnung geldwert: Hier geben sie ihre Kinderbetreuungskosten an. Zudem können die Krankenversicherungsbeiträge für alle Kinder, für die sie Kindergeld erhalten, ebenfalls ihre Steuerschuld mindern.

Strompreise

Die Strompreise in Deutschland steigen ständig weiter

Schon seit Jahren dreht sich die Preisschraube beim Strom immer weiter in die Höhe, so dass die Verbraucher vermehrt unter enormen Einbußen in ihrer Haushaltskasse leiden. Dies nimmt mittlerweile solche unverhältnismäßigen Ausmaße an, dass zunehmend Verbraucher mit einem niedrigeren Einkommen in eine arge Bedrängnis getrieben werden. Sie haben häufig Mühe, die Stromkosten bezahlen zu können. Das Ende davon ist, dass der Stromhahn zugedreht wird, weil eine Begleichung der Rechnung einfach nicht mehr erfolgen kann. Aber ebenso alle anderen Haushalte leiden unter der Tatsache, dass die Energiekosten laufend ansteigen. Und ein Ende ist nicht in Sicht, denn in der ersten Hälfte diesen Jahres ist eine Preiserhöhung in vollem Gange. Weitere Erhöhungen ab dem Sommer wurden bereits angekündigt.

Auch der Wechsel nach dem Stromvergleich ist leicht durchführbar

Ist der passende Anbieter gefunden, dann ist die Beantragung direkt über die Website möglich. Der Lieferant kümmert sich um die Kündigung beim bisherigen Versorger, so dass mit keinerlei Ausfällen in der Stromlieferung zu rechnen ist. Der Verbraucher erhält in schriftlicher Form den Vertrag zugesandt, zu wann die Umstellung erfolgt und er von den günstigen Strompreisen profitiert.

Vorsicht vor Spam-Mails: Danke für Ihre Bestellung!

Es werden verstärkt E-Mails verschickt, in denen behauptet wird dass man Waren bei der Firma “xyz” bestellt habe.

In den Emails wird immer eine andere angebliche Firma – meist nicht existent, angegeben.


Ignorieren Sie diese E-Mails und öffnen Sie keinesfalls die anhängte zip-Datei. Es könnten darin Viren oder Trojaner stecken.

Löschen Sie verdächtige E-Mails von unbekannten Absendern ungelesen. Es sind bereits Fälle bekannt, in denen Hacker über eigene Programme, die sich nach Öffnen der E-Mail am PC einnisten, Zugriff zu den Daten erhalten haben.

Vorsicht bei Links in E-Mails! Achten Sie genau auf die Absenderadresse!

Vorsicht-Falle!!!

Sonntag, 20. Mai 2012

Glasfoto

Ich bin auf einen interessanten Glasfoto Shop gestoßen denn ich Euch nicht vorenthalten möchte. Eine sehr tolle Idee mit sehr hoher Qualität und wie das funktioniert?
Das Foto wird mit einem Laser in das Glas eingraviert und mit einer speziellen Software.
Es gibt aber nicht nur viele verschiedene Varianten an Glasfotos zukaufen sondern auch Glasherzanhänger, Teelichter, Stifthalter oder Schlüsselanhänger wo man sein Foto verewigen kann. So etwas wäre doch eine perfekte Idee besondere Momente die man im Leben hatte, festhalten möchte, wie Geburt, Hochzeit oder Schulanfang oder auch als eine sehr tolle und einzigartige Geschenkidee für  Feierlichkeiten.
Und für das  Preisleistungsverhältnis bekommt man wirklich was besonderes, vor allem wenn man es dann in den Händen hält.


Geschichte zum Sonntag

Der Teufel im Paradies

Der Herrgott hatte Tage mit schwerster Arbeit hinter sich. Er hatte nicht nur Himmel und Erde erschaffen, sondern auch den Garten Eden angelegt. Als nun alles fertig war, setzte er sich auf einen Stein in den Schatten eines Apfelbaumes, ruhte sich aus und er sah, dass alles gut war.
Er verfolgte die Rehe mit seinen Blicken und hatte seine Freude daran, wie sie hurtig umher sprangen; er erfreute sich an den Affen, die wieselflink die Palmen erklommen und mit Kokosnüssen um sich warfen und er lauschte dem vielstimmigen Gesang der Vögel. Aber er hatte das Gefühl, dass noch etwas fehlte, nämlich Lebewesen nach seinem Ebenbilde. Und so schaute er in einen Teich, auf dessen Oberfläche er sich spiegelte. Er war zufrieden mit dem, was er sah und sprach zu sich selbst:
„Genauso soll der erste Mensch aussehen.“
Und so formte dann aus Lehm den ersten Menschen: Adam. Dieser war sein getreues Abbild und damit der Mann nicht so allein sei, entnahm ihm der Herrgott eine Rippe und schuf daraus die erste Frau: Eva.
Gerade in diesem Augenblick kam Luzifer zufällig daher und schaute zu. Er hatte nur Augen für Eva und konnte vor lauter Staunen zunächst nur ein bewunderndes „Wow!“ herausbringen. Dann blickte er etwas mitleidig auf Adam und sagte zum Herrgott:
„Also, der ist dir nicht so geglückt. Der sieht ja aus wie du.“
„Er ist ja auch nach meinem Ebenbilde geschaffen, denn er soll die Krone der Schöpfung sein. Und was heißt hier: ‚nicht so geglückt’? Ist er nicht ein Prachtkerl? Er strotzt nur so vor Kraft und Schönheit.“
„Wenn du mich fragst: Die Eva sieht einfach um Klassen besser aus. Und was die ‚Krone der Schöpfung’ angeht: da muss du schon gestatten, dass ich so meine Zweifel habe.“
Und dann warf er einen verliebten Blick auf Eva, die mit einem entzückenden Augenaufschlag zurück flirtete. Luzifer ging auf sie zu, legte den Arm um sie und sagte:
„Komm mal her, mein Kind!“
Und ehe noch der Herrgott dazwischen gehen konnte, hatte er ihr schon ein Bonbon in den Mund gesteckt, in dem Hormone enthalten waren.
Der Herrgott sagte zornig: „Ich sage dir hiermit ein für allemal: Finger weg von dieser Frau!“
„... und wenn es mich in den Fingern gar so juckt?“
„Dann lass es jucken, aber lass diese Frau in Ruhe!“
„Das wird mir aber sehr schwer fallen.“

Wie man sieht, hatten der Herrgott und Luzifer keinesfalls das feindschaftliche Verhältnis, das uns die Kirche immer glauben machen will. Nein, im Gegenteil schätzten sich die beiden sehr. Der Herrgott sah in Luzifer einen interessanten Gesprächspartner, mit dem er gelegentlich auch spielte, beispielsweise um die Seelen von Hiob oder Faust.
Luzifer hingegen war immer neugierig, was dem Lieben Gott so alles einfiel. Als er nun das neu geschaffene Paradies erstmals richtig näher betrachtete, war er voll von Bewunderung und drückte dies auch in den höchsten Lobeshymnen aus. Das hörte der Herrgott natürlich gern und sagte geschmeichelt:
„Dein Lob habe ich mir auch schwer erarbeitet. Schau dir nur alles ganz genau an: absolut perfekt!“
„Vielleicht ist aber gerade das auch ein Fehler. Stell dir vor: Adam hockt mit seiner Eva ewig in einem Garten, wo ihm die Früchte in den Mund fallen. Wie langweilig!“
„Und wie soll ich das ändern?“
„Ganz einfach: Verbiete ihnen irgendetwas und schon wird das Leben für sie interessanter.“
„Das ist doch wieder eine typische Schnapsidee von dir. Wenn ich jetzt beispielsweise Adam und Eva verbieten würde, Äpfel von diesem Baum zu pflücken, unter dem wir gerade sitzen: Was soll daran so interessant für sie sein? Dann essen sie eben andere Äpfel oder vielleicht auch Datteln oder Feigen.“
„Mach nur! Du wirst schon sehen, was passiert!“
Und so nahm das Drama der Menschheit seinen Lauf.

Moral: Wenn du mit deiner Frau Probleme hast, denke daran, dass es dir nicht anders geht, als dem Lieben Gott höchstpersönlich.

Solche Geschichten finden Ihr in "Teufel, Teufel!
Das Buch der unfrommen Geschichten".


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Dienstag, 15. Mai 2012

Ergänzung in eigener Sache

Wir sind Selbständige Unternehmer, Freiberufler d.h. selbst und ständig. Wir gehen ein finanzielles Risiko bei Geschäften ein (das kennen Beamte nicht, da man ja Steuern immer erhöhen kann wenn man Fehler macht!).
Unsere finanziellen Risiken müssen wir absichern, daher bilden wir Rücklagen als Risikoabsicherung und zur Altersvorsorge. Wenn wir aber ein Geschäft machen und auf die "Nase" fallen, brauchen wir freien Zugang zu unserem erwirtschafteten Kapital. Der Staat hat hier nichts zu suchen. Es ist die Freiheit der Unternehmer, die den Wohlstand der letzten 50 Jahre geschaffen hat. Zudem wird die Beamtenrente aus und mit dem jährlichen Haushalt finanziert. Eine Rücklage findet nicht statt. Dies Risiko ist vergleichbar mit dem Risiko, dass einige Unternehmer am Ende Ihres Lebens, nicht sich selber helfen können. Wenn die Politik die Pflichteinzahlungsrente einführt, geht uns kleineren Unternehmern die Flexibilität verloren. Der Schaden ist gewaltig, da wir unsere Flexibilität verlieren und einen Ausweg mit viel Aufwand suchen.

Hier schreibe ich kleine Post zu Themen die mich gerade bewegen, aber auch andere Menschen, damit hinterfragen möchte, ich versuche neue Ansätze zu bringen oder einfach interessante Situationen aus meinem Leben zu erzählen, auch weil ich sehr neugierig bin und Freude am lernen neuer Dinge habe.
Aber ich kann nicht die Welt retten ;-)
Ich hoffe wir werden noch viel diskutieren und uns austauschen.

Jedenfalls freue ich mich auf Eure Kommentare von Herzen 

Allen Lesern eine gute Woche und einen hoffentlich geruhsamen Feiertag!

Samstag, 12. Mai 2012

Rentenversicherungspflicht für Selbständige

·                   

Die Versicherungspflicht würde auch viele Freiberufler im Medienbereich betreffen - alle, die nicht in der KSK sind, und das sind viele! - die jedoch nicht genug verdienen um sich 400 Euro Rentenvorsorge im Monat zu leisten - die Zwangsrente soll nämlich unabhängig vom Einkommen pauschal gezahlt werden, was völlig ungerecht ist

Man vergleiche das Einkommen eines Freiberuflers im Kulturbereich und das eines Zahnarztes! Angestellte zahlen ja auch nicht alle dasselbe. Außerdem stellt sich die Frage, ob diese Zwangsverordnung mit einem demokratischen Freiheitsgebot vereinbar ist.

Aktuell auch zu lesen und zu teilen bei Sylvia

Über die Pläne der Arbeitsministerin van der Leyen eine Zwangsrentenversicherung für Selbstständige einzuführen. Und hier die Petition, um dies zu verhindern:


Hollandräder

Ein Stadtklassiker feiert Comeback


Hollandräder haben sich dank ihrer gemütlichen Fahrweise im täglichen Stadtgebrauch besonders gut bewährt. Sie sind bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt.  Pluspunkte – die nostalgischen Räder sind mit moderner Radtechnik ausgestattet und dank Vollkettenschutz, großen Schutzblechen und Mantelschoner wetterfest.

Tipp: qualitativ gute und preiswerte Hollandräder gibt es bereits unter 500 €

InfoBox

Freitag, 11. Mai 2012

Zuckerberg verkauft Ihre Zukunft


Mit dem Börsengang versilbert Facebook die Persönlichkeit seiner Nutzer, ihre Gedanken, ihre Gefühle. Jetzt wird sozialer Status ein präzise messbarer Wert. Statistiken zeigen, ob man homosexuell ist. Ob man zum Bier-Talk taugt. Ob man ein guter Mitarbeiter wird. Was bedeutet das für die Gesellschaft?


Ehrlich wir sind doch heute schon auch ohne Facebook der gläserne Mensch. Denn sicherlich hast du keine Monatskarte, kein Bankkonto, und lebst ohne Gesundheitskarte und ohne Steuernummer im Untergrund. Auch ohne Favebook kann ein Profil heut zu Tage erstellt werden. Es dauert nur ein paar Stunden länger.

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Donnerstag, 10. Mai 2012

Sorgenvolle Gedanken


Wie viel Geld brauche ich um mich sicher zu fühlen? Einer, der kein Geld hat, macht sich Sorgen, wie er an Geld kommen kann. Im Gegenzug sorgt sich ein anderer, der es zu einem Geldvermögen gebracht hat, wie er es absichern und möglichst auch vermehren kann. Der Zustand ist also austauschbar, denn in beiden Fällen überschatten sorgenvolle Gedanken das Leben. Gerade jetzt in der so genannten Euro-Krise steigt trotz allem noch vorhandenen Wohlstands die Verunsicherung und Angst. Mir selbst wird es manchmal schwindelig, wenn ich von den Milliardensummen höre oder lese, die hin- und hergeschickt werden.

Kann ich die äußeren Umstände ändern? Nein! Was ich jedoch definitiv ändern kann, ist meine Einstellung dazu. Gerade unruhige Zeiten fordern uns auf, mutig und entschlossen zu handeln. Mich nicht von irgendwelchen Hiobsbotschaften ins Boxhorn jagen lassen, sondern im festen Vertrauen das Leben genießen und alles mir Mögliche tun, damit es ein erfolgreiches, schönes Leben ist.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen den Mut zu tatkräftigem Handeln, viel Freude bei allem und viele spannende Erfahrungen und Erlebnisse
von Herzen

Mittwoch, 9. Mai 2012

Kinder brauchen für Reisen bald eigenen Pass

Kinder müssen vom 26. Juni an bei Reisen außerhalb Deutschlands ein eigenes Reisedokument vorweisen. Kindereinträge im Reisepass der Eltern sind ab dem Tag ungültig, teilte das Bundesinnenministerium mit. Dies ergebe sich aus europäischen Vorgaben. Das Ministerium rät, rechtzeitig vor einer Auslandsreise ein neues Reisedokument für die Kinder bei der Passbehörde zu beantragen. „Als Reisedokumente für Kinder stehen Kinderreisepässe, Reisepässe und – je nach Reiseland – Personalausweise zur Verfügung“, hieß es. Die neue Regelung gelte auch für Reisen in andere EU-Staaten, sagte ein Sprecher.




Prinzip "Eine Person - ein Pass"
Alle Kinder benötigen dann bereits ab der Geburt bei Reisen - je nach Zielort - einen eigenen Kinderreisepass, Reisepass oder Personalausweis. Hintergrund sind den Angaben zufolge Änderungen in der Passverordnung der Europäischen Union. Ab Ende Juni werde aus Sicherheitsgründen das Prinzip "eine Person - ein Pass" umgesetzt. Das Ministerium rät, rechtzeitig vor einer Auslandsreise ein neues Reisedokument für die Kinder bei der Passbehörde zu beantragen. "Als Reisedokumente für Kinder stehen Kinderreisepässe, Reisepässe und - je nach Reiseland - Personalausweise zur Verfügung", hieß es. Die neue Regelung gelte auch für Reisen in andere EU-Staaten, sagte ein Sprecher.

Denkanstoss

Es stand einmal in einem Dorf ein uralter, starker Baum.
Eines Tages wurden alle Dorfbewohner eingeladen, ihre Sorgen, Probleme und Nöte gut verpackt an diesen Baum zu hängen.
Die Bedingung war allerdings, dafür ein anderes Paket mitzunehmen.
Zu Hause wurden die fremden Pakete geöffnet. Doch es machte sich Bestürzung breit, denn die Sorgen und Probleme der anderen schienen deutlich größer als die eigenen!
Und so liefen alle wieder zurück zu dem Baum und nahmen statt der fremden schnell wieder die eigenen Pakete an sich und gingen zufrieden nach Hause.


Liebe Blogger-Gemeinde

Glücklich, gesund und erfolgreich leben, lieben und arbeiten, das wünsche ich Euch, Danke.

Liebe Grüße von Herzen

Dienstag, 8. Mai 2012

Veralterung

Andere Menschen können für uns manchmal wie eine Sonne sein, eine Sonne, der wir uns dankbar zuwenden, weil sie uns wärmt und stärkt mit ihren Strahlen aus Herzlichkeit und wohlwollen, Vertrauen und Verständnis.




Ein Reporter fragte dieses Paar: Wie habt ihr es geschafft 65 Jahre lang zusammen zu bleiben?
Die Frau antwortet: „ Wir wurden in einer Zeit geboren, als man kaputte Dinge reparierte, anstatt sie wegzuwerfen“.

Wahre Worte, stimmt genau, heute wird zu wenig repariert und alle rennen immer gleich auseinander. Geplante Obsoleszenz, das wird heute betrieben, egal wie oft etwas repariert wird, mit Liebe betrachtet bleibt es immer Schön!

Montag, 7. Mai 2012

Montag

Guten Morgen zusammen,

schon wieder Montag, na ja einfach Augen zu und durch und so wünsche ich Euch allen einen guten Wochenstart!
Also schauen wir mal, was der Tag so bringt!
Es freut mich von Euch zu lesen und macht das Ding!







Ps: kann sich jemand erinnert wie man einen Blog exportiert? Hat jemand eine Ahnung? Irgendwie funktioniert es nicht mehr, nach der Umstellung und auf Anfrage bei Google kommt kein Feedback, leider.

Sonntag, 6. Mai 2012

Weltlachtag

Liebe Lach-Begeisterte

"Ein Mensch ist nicht arm, so lange er noch lachen kann"

Ich wünsche euch einen sehr glücklichen und freudigen Weltlachtag!

Bitte lacht jetzt für eine Minute mit mir, von Herzen





Der Schrei

Der neue Rekordhalter unter den höchsten Auktionserlösen für ein Gemälde ist Edward Munchs “Der Schrei”, das der norwegische Maler in vier Versionen fertigte. Ein unbekannter Käufer zahlte mit Gebühren knapp 120 Millionen Dollar für die einzige Version, die jemals in Privatbesitz war.

120 Millionen Dollar für eine Pastell Zeichnung auf Karton von Edward Munchs, ein Wahnsinnspreis für ein berühmtes Bild!




Aufgetaucht

Mein Blog ist wieder aufgetaucht, ich habe schon gar nicht mehr dran geglaubt.
Die Zeit hat mich verändert und auch beruflich, und zur gegebenen Zeit werde ich mich äußern was sich tut.

Oh Gott wie die Zeit vergeht, wir werden alle nicht jünger ;-)
Warum in meinem Alter beruflich noch so verausgaben? Eine Anspruchsvolle Tätigkeit ist die beste Prävention gegen Altersstarsinn.
Leonardo da Vinci hat seine Mona Lisa auch erst kurz vor seinem Tod gemalt.

Schau mer mal, dann sehen wir schon ;-)


Der Mensch ist entweder Opfer seines Schicksals oder Meister seiner Bestimmung!




Samstag, 25. Februar 2012

Mut zu mir selbst

Alt werden ist nichts für Feiglinge




Wer bin ich, wenn all das von mir abfällt, worauf ich mich bisher gestützt habe?  Da bin ich ganz ich selbst.
Diese beiden Seiten des Alters entwickelt und vertieft Jahannes W. Schneider in seinem Buch: das schmerzvolle Abschiednehmen von so vielem, das den Menschen bisher ausgemacht hat; die Hilfen, die er annehmen lernen muss. Aber eben auch die besonderen Züge und neuen Qualitäten, die aus dem Ganz ich selbst erwachsen: die Selbstvergewisserung im wiederholten Erzählen aus dem eigenen Leben und die Fähigkeit zu grenzenloser Hingabe und Güte.
Ein Buch, das Mut macht, den eigenen Weg im Alter mit all seinen Chancen und Herausforderungen anzunehmen.

Dienstag, 21. Februar 2012

Fragen zur Pflege telefonisch klären

Fragen zu Pflege-Verträgen kann man jetzt am neuen Beratungstelefon der Verbraucherzentralen klären. Die neue Beratungshotline ist von Montag bis Mittwoch zwischen 11 und 14 Uhr besetzt.

Die bundesweite Hotline ist unter der Telefonnummer 01803-66 33 77 (ein Anruf kostet 9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz oder maximal 42 Cent pro Minute aus dem deutschen Mobilfunknetz) erreichbar. Dort gibt es Beratung zum Beispiel zur Vertragsanpassung bei verändertem Pflegebedarf oder zur Kündigung des Heimvertrages.
 
Das Angebot der Verbraucherzentralen Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein ist Bestandteil eines Projektes zur Stärkung der Verbraucherrechte in der Pflege, heißt es beim Bundesverband. Neben der regionalen persönlichen Beratung bieten diese Verbraucherzentralen auch bundesweit telefonische Hilfe in Sachen Pflege-Verträge. Denn die gesetzlichen Anforderungen an stationäre Pflegeverträge werden immer komplizierter. Und die Heimaufsicht zieht sich immer mehr aus der Kontrolle zurück, kritisieren die Verbraucherschützer.

InfoBox

Bei Online-Kredit droht Abzocke

Zwei Drittel der Anbieter halten sich nicht an EU-Vorschriften
Wer sich im Internet einen Privatkredit besorgt, dem droht Abzocke: Zwei von drei Anbietern scheren sich nicht um die EU-Vorgaben und halten etwa wichtige Informationen wie den Zinssatz zurück. Jeder fünfte führt die Kunden sogar gezielt in die Irre.
Die EU-Kommission warnt vor Kreditangeboten im Internet. Bei einer Überprüfung von rund 560 Webseiten - darunter mehr als 200 Banken - hätten nur 30 Prozent die EU-Vorschriften zum Verkauf von Krediten beachtet, sagte Verbraucherkommissar John Dalli. Die Namen der schwarzen Schafe in der EU veröffentlicht Brüssel aber nicht.
Wichtige Angaben fehlen
Den Angaben zufolge informieren zwei Drittel der Anbieter von Online-Krediten die Kunden nicht ausreichend über die Bedingungen. Wichtige Angaben zur Höhe von Zinsen, Laufzeit und Kosten fehlten häufig. Bei jedem fünften der getesteten Vermittler seien die Kosten in irreführender Weise dargestellt. Die Werbung habe oft unrealistische Zinsen genannt.
 
Die Verbraucher liefen Gefahr, sich Geld zu leihen, ohne die wirklichen Kosten der Finanzierung zu überblicken, warnte Verbraucherkommissar Dalli. Besonders schlampig geht es offenbar in Deutschland zu: 26 Webseiten nahmen die Prüfer unter die Lupe - bei 20 fanden sie Informationslücken.
Anbieter müssen nachbessern
Dabei geben die EU-Richtlinien ganz klar vor, wie Verbraucherkredite anzubieten sind. So muss beispielsweise schon in der Werbung der effektive Jahreszins angegeben werden, damit die Kunden Angebote vergleichen können. Das ist laut EU aber oft nicht der Fall.
 
Die betroffenen Kreditvermittler sollen die fehlenden Informationen nun nachliefern. "Wenn sie ihre Angaben nicht korrigieren, können die jeweiligen Länder entsprechende Schritte einleiten", sagte John Dalli. Das könnten Geldstrafen oder eine Schließung der Internetseiten sein. Bis zum Herbst sollen die Websites wieder geprüft werden. Wer bereits einen unvorteilhaften Kredit abgeschlossen hat, profitiert von den Kontrollen allerdings nicht mehr.

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Handbuch „Wettbewerbsrecht für Versicherungsvermittler“

Das Handbuch „Wettbewerbsrecht für Versicherungsvermittler“ von Björn Fleck beschreibt, wie Versicherungsvertreter und Versicherungsmakler die vielen Fallstricke vermeiden und erfolgreich Kunden und Mitarbeiter gewinnen können. Behandelt werden alle wesentlichen Aspekte der Praxis wie Telefon-, Fax- und E-Mail-Werbung, Internetpräsenz, vergleichende Werbung, Wettbewerbsverbot usw. Zielgruppe des Buches sind Versicherungsvertreter und Versicherungsmakler sowie die Führungskräfte im Vertrieb von Versicherungs- und Finanzdienstleistungsunternehmen.



Das Buch ist erschienen im VersicherungsJournal Verlag.

Eine gedruckte Buchversion ist für 29,90 Euro erhältlich.

Samstag, 18. Februar 2012

Glücklich und schlank

Obwohl immer mehr Light- und so genannte Diätprodukte verzehrt werden, wird die Welt sprichwörtlich immer runder. Woran mag das liegen?

Steckt da vielleicht ein grundsätzlicher Fehler im System? In seinem mutigen und Mut machenden Buch »Die LOGI-Methode. Glücklich und schlank.« gibt Dr. Nicolai Worm die Antwort auf diese und viele weitere drückende Ernährungsfragen.

Er rechnet mit fettreduzierter und kohlenhydratlastiger Diät-Kultur ab und bricht eine medizinisch und ernährungswissenschaftlich fundierte Lanze für die artgerechte Ernährung: »Viel Eiweiß, das richtige Fett und weniger Kohlenhydrate!« (siehe LOGI-Pyramide) lautet das Credo der Ernährung nach LOGI.




Viel Genuss und wenig Aufwand versprechen die 74 köstlichen Rezeptideen, die die revolutionäre Ernährungstheorie unkompliziert ins tägliche Leben transportieren. »Glücklich und Schlank.« ist ein Buch für alle, die schon vieles versucht haben, um sich wieder wohl in ihrem Körper zu fühlen. Ein Buch, das viel tiefer in die Ernährung einsteigt als die Ernährungsratgeber, die Zeitströme von GLYX und Low-Carb aufgreifen und dabei viel verständlicher, praxisbezogener und vergnüglicher bleibt als jedes wissenschaftliche Werk mit ähnlich viel Gehalt.

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Das NEUE grosse LOGI Kochbuch

Die klügsten Alternativen zu Pizza, Pommes & Pasta
»Das alles ist mit LOGI möglich? Das konnte ich mir gar nicht vorstellen …«
 
LOGI ist gesund – und LOGI macht gesund. So viel ist über die kohlenhydratarme und eiweißreiche Ernährungsmethode nach Dr. Nicolai Worm ja heute schon fast Allgemein-Wissen.

Doch wie ersetze ich die üblichen Sättigungsbeilagen? Was kann ich kochen, wenn ich mich kohlenhydratarm ernähren, aber auf Desserts, Gebäck und Beilagen nicht verzichten möchte? Wie ernähre ich mich nach LOGI, wenn ich Vegetarier bin? Diese und viele weitere Fragen beantworten unsere LOGI-Autorinnen Franca Mangiameli und Heike Lemberger, die mit ihrem neuen großen LOGI-Kochbuch einen weiteren Meilenstein gesetzt haben.
 
Intelligente Alternativen finden heißt die Zauberformel. Damit lassen sich auch »Pizza/Pommes/Pasta«, köstliche Desserts und festliche Menüs nach LOGI zaubern. Glauben Sie nicht? Franca Mangiameli und Heike Lemberger beweisen es gern.



Mit 120 erstaunlichen neuen Rezeptideen.


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Freitag, 17. Februar 2012

Karneval und Alkohol

Beim Karneval auf den Straßen oder im Festsaal wird schon mal ein Getränk verschüttet. Schade nur, wenn jemand auf einer Bierlache ausrutscht und sich dabei verletzt. Bei Großveranstaltungen lohnt es sich nicht, den Veranstalter auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld zu verklagen. Das Oberlandesgericht (OLG) Köln (AZ:  9 U 7/02) entschied, das Vorhandensein von Flüssigkeiten auf dem Fußboden und die damit einhergehende Rutschgefahr kann nicht komplett vermieden werden. Der Veranstalter haftet nicht, folglich muss weder er noch seine Haftpflichtversicherung zahlen. In solch einem Fall kann eine Unfallversicherung von Nutzen sein.
Bei den meisten Unfallversicherungen gibt es allerdings Haftungsausschlüsse, die ab einem bestimmten Promillewert greifen. So schließen manche Versicherer nur Unfälle mit ein, bei denen der Blutalkoholgehalt unter 1,5 Promille liegt. Häufig rufen daher Unfallgeschädigte die Gerichte an, weil der Versicherer wegen zu starken Alkoholkonsums nichts gezahlt hat. Das OLG Köln entschied beispielsweise, dass ein Radfahrer mit 1,6 Promille absolut fahruntüchtig sei – und somit auch keinen Schutz durch die private Unfallversicherung genieße
(AZ: 5 W 117/06).